Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (2023)

Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Was Sie über die meistverwendeten Wandfarben wissen sollten

Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon verarbeitet: Dispersionsfarben sind die bekanntesten und beliebtesten Anstrichmittel. Sie sind günstig, leicht zu verarbeiten, strapazierfähig und enorm vielseitig. In jedem Baumarkt gibt es eine große Auswahl von streichfertigen weißen und farbigen Kunststoffdispersionen, außerdem Farbmischstationen zum Anmischen tausender Wunschfarbtöne. Kein Wunder also, dass Kunststoffdispersionsfarben in aller Hände und auf aller Wände sind und mit „normaler Wandfarbe“ meist Dispersionsfarbe gemeint ist.

Die Universalfarben für Jedermann stehen aber auch in der Kritik. Gegner verschmähen sie als „Plastikfarben“, die die Wände „zukleistern“, oder warnen vor gesundheits- und umweltschädlichen Inhaltsstoffen. Für Laien ist es oft schwer, diese Argumente nachzuvollziehen und richtig einzuordnen. Denn um sachlich korrekte Informationen von „gefühltem Wissen“, also bloßer Meinung, abzugrenzen, ist zumindest ein wenig Hintergrundwissen notwendig.

Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (1)

Was ist überhaupt eine Dispersionsfarbe? Wie unterscheiden sich Natur- und Kunststoffdispersionen? Welche Vorteile haben Dispersionsfarben, und von welchen Inhaltsstoffen können welche Gefahren ausgehen? In diesem Artikel erfahren Sie, woraus handelsübliche Kunststoffdispersionen bestehen, welche Arten und Einsatzgebiete es gibt und worauf Sie bei der Auswahl der Wandfarbe achten sollten.

Begriffserklärung: Dispersion, Dispersionsfarbe, Kunststoffdispersion

Das Wort „Dispersion“ bedeutet Gemisch (vom lateinischen „dispergere“ = verteilen, zerstäuben). Dispersionen sind stabile Gemische, in denen Stoffe so fein ineinander verteilt sind, dass die Stoffteilchen ineinander „schweben“.

Bei Farben ist immer das Bindemittel namensgebend. Weil eine Dispersion aber alle möglichen Stoffe enthalten kann, ist „Dispersionsfarbe“ ein eher vager Begriff. Genauer: Dispersionsfarben und ‑anstriche enthalten eine Emulsion bzw. Dispersion aus Bindemittel und Lösungsmittel (den Dispersionsanteil), außerdem färbende Bestandteile und verschiedene Zusatzstoffe. Nach dieser allgemeinen Definition gehört die Mehrzahl der handelsüblichen (zäh)flüssigen Anstrichmittel zu den Dispersionen, z. B.:

  • Innenfarben wie Kunststoff- und Silikatdispersionen, aber auch sog. Naturdispersionsfarben
  • Fassadendispersionen (z. B. Silikonzharzfarbe),
  • Dispersionslacke,
  • sogenannte „feste Farben“,
  • Kunststoffputze (Dekorputz, Rollputz, Streichputz),
  • Effektfarben

Zusammensetzung einer Kunststoffdispersionsfarbe

Hier ist das Bindemittel eine Kunststoffdispersion, also ein stabiles Gemisch aus Wasser (als Löse- und Verdünnungsmittel) und darin feinstverteilten Kunststoffteilchen. In den handelsüblichen Dispersionsfarben, die es für rund 10 bis 50 Euro pro 10-Liter-Eimer im Baumarkt gibt, ist der Kunststoff üblicherweise ein Polymerisat- bzw. Kunstharz (i. d. R. Acrylharz). Weitere gängige Kunststoffdispersionen basieren auf Polyvinylacetat („Latexfarbe“), Polymethacrylat, Styrolacetat oder Styrolbutadien. Diese Bindemittel werden aus Erdöl hergestellt und sind daher – anders als die der reinen Mineralfarben – organisch bzw. organischen Ursprungs.

Hinweis: Die Normierung für Kunstharzdispersionen und Kunststoffdispersionsanstriche für den Innenbereich ist DIN EN 13300; entsprechende Außenanstriche sind in der DIN EN 1062 normiert.

Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (2)

Um die Mischung zu stabilisieren, werden verschiedene weitere Stoffe hinzugefügt. Stabilisatoren oder Verdickungsmittel wie Kasein, Celluloseleim, Polyacrylat oder Polyvinylalkohol sorgen dafür, dass die unterschiedlich dichten Stoffe sich nicht „entmischen“ und die schwebenden Teilchen nicht absinken. Emulgatoren oder Verteilungsmittel verhindern, dass die Kunststoffteilchen sich in der Flüssigkeit einander annähern und miteinander verklumpen, was noch im Eimer zur Ausflockung der Farbe führen würde. Als Füllstoffe, damit die Farbe mehr „Körper“ bekommt, dienen häufig Silikate, Calciumcarbonat oder Quarzmehl. Das Pigment in weißer Wand- und Deckenfarbe ist üblicherweise Titandioxid; als Buntpigmente können verschiedene färbende Stoffe zugesetzt werden.

Den meisten Kunststoffdispersionsfarben sind außerdem weitere Zusatzmittel beigemischt, die die Herstellung vereinfachen und die fertige Farbe leichter zu verarbeiten, haltbar oder für besondere Anforderungen geeigneter machen. Zu den gängigen Zusatzmitteln gehören Antischaummittel, Weichmacher, Filmbildungshilfsmittel, Konservierungsstoffe, Biozide (gegen Schimmel- und Bakterienbefall), Lösungsmittel, Rostschutzmittel und Flammschutzsalze.

bis zu 30% sparen

Malern, Verputzen, Tapezieren
Günstige Angebote

  • Bundesweites Netzwerk
  • Qualifizierte Anbieter
  • Unverbindlich
  • Kostenlos

Tipp: Günstigste Maler- und Verputzer-Fachbetriebe finden, Angebote vergleichen und sparen.

Kunststoffdispersionen – Eigenschaften, Qualitätsmerkmale, Klassifizierung

Für einen besseren Überblick lassen sich Kunststoffdispersionen grob unterscheiden nach:

  • Anwendungsbereich (innen oder außen),
  • Oberflächenstruktur (glatt, feinkörnig, mittelkörnig, grobkörnig) sowie
  • Pigmentierung (unpigmentiert, pigmentiert, gefüllt)
Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (5)

Laut DIN 13300 werden Kunststoffdispersionen für den Innenbereich nach sechs Kriterien eingeteilt:

  • Anwendung (etwa Gestaltungsmöglichkeiten, Isolierwirkung, Ausbesserungvermögen)
  • Bindemitteltyp (z. B. Silikat, Vinylharz, Acrylharz)
  • Glanz: Es gibt vier Glanzstufen: glänzend, mittlerer Glanz (auch „seidenmatt“ oder „seidenglänzend“), matt und stumpfmatt
  • Maximale Korngröße (in Mikrometer) mit Anwendungszweck: von „fein“ (bis 100 μm; Innendispersionsfarben) über „mittel“ (bis 300 μm; Streichputze) und „grob“ (bis 1500 μm; Feinstrukturputze) bis „sehr grob“ (über 1500 μm; grobe Strukturputze)
  • Kontrastverhältnisse (Deckvermögen): Klasse 1 (höchste Deckkraft) bis 4
  • Nassabriebbeständigkeit: Klasse 1 (höchste Beständigkeit) bis 5. Nach der alten DIN 53778 hieß Klasse 2 früher „scheuerbeständig“ und Klasse 3 immerhin noch „waschbeständig“.

Hinweis: Die Pigment-Volumen-Konzentration (PVK) einer Farbe bestimmt über deren Glanzgrad, Deckkraft und Nassabriebbeständigkeit mit. Es gilt:

  • Je höher die Pigmentierung, desto matter und weniger abriebfest ist die Oberfläche.
  • Je niedriger die Pigmentierung, desto glänzender und abriebbeständiger ist die Oberfläche.
  • Glänzende Dispersionsfarben decken schlechter als matte.
Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (6)

Kunststoffdispersionsfarben – Vorteile

Kunststoffdispersionen und -dispersionsfarben sind wasserverdünnbar, geruchs- und emissionsarm und haften sehr gut auf nahezu allen Untergründen. Nur auf Kreide- und Leimfarben sowie auf wasserabweisenden, glatten Untergründen (z. B. Kunststoff) findet die Dispersion keinen dauerhaften Halt.

Die Farbe trocknet schnell und physikalisch durch die Verdunstung des Wassers und bildet dann einen widerstandsfähigen Kunststofffilm, der problemlos auch mehrfach überstreichbar ist. Dazu kommen die bereits erwähnte Verarbeitungsfreundlichkeit, die schier unbegrenzte Farbauswahl und der günstige Preis – für viele Renovierer sind das die wichtigsten Argumente für den Kunststoffdispersionsanstrich.

TIPP

Nutzen Sie unseren kostenlosen Angebotsservice: Angebote von regionalen Malern und Verputzern vergleichen und sparen

Kunststoffdispersionsfarben – Nachteile

Zu den Nachteilen von Kunststoffdispersionsfarbe gehören ihre geringere Wasserdampfdurchlässigkeit und die höhere Anfälligkeit gegenüber Schimmelbildung und Algenbewuchs (etwa im Vergleich zu diffusionsoffener und anorganischer reiner Kalkfarbe oder Silikatfarbe). Dass Dispersionen Wasserdampf weniger gut aufnehmen und wieder abgeben können, liegt an der Filmbildung. Allerdings ist dieses „Zukleistern“ der Oberfläche in normal genutzten und belüfteten Räumen mit normaler Feuchtebelastung kein Problem. Kritisch wird es nur, wenn Sie Dispersionsfarben mit einem hohen Anteil des „klebrigen“ organischen Bindemittels auf besonders feuchtegefährdete oder dauerfeuchte Wände (etwa im Altbaukeller) streichen. Hier verhindert der Kunststofffilm den notwendigen Feuchtigkeitsaustausch und erhöht das Schimmelrisiko, weshalb Mineralfarben besser geeignet sind.

Bei den ganz billigen Wandfarben lassen zudem die Deckkraft und Abriebbeständigkeit oft zu wünschen übrig. Achten Sie auf die Herstellerangaben zu den oben beschriebenen Klassen und verwenden Sie Farben der Klassen 1, wenn Sie nicht zweimal streichen wollen.

Ein weiterer Nachteil ist das Allergierisiko durch gesundheitlich bedenkliche Zusatzmittel. Kritisch zu bewerten sind hier vor allem Konservierungsstoffe (z. B. Methylisothiazolinone und Benzisothiazolinone), zusätzliche Lösungsmittel und Biozide. Vor allem die Konservierungsstoffe können schwere allergische Reaktionen auslösen oder vorhandene Allergien verstärken. Leider sind sie in sehr vielen Kunststoffdispersionen enthalten, denn gerade die günstigen Mischungen würden ohne Konservierungsmittel schon im Gebinde vergammeln. Darüber hinaus enthalten manche Dispersionsfarben als Füllstoff auch Talkum, das zwar ein Naturprodukt ist, aber Verunreinigungen mit Asbest aufweisen kann.

Hinweis: Seit 2018 dürfen mattweiße Wandfarben, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind, die Konservierungsstoffe Chlormethylisothiazolinon (CIT) Methylisothiazolinon (MIT) nicht mehr enthalten.

Dispersionsfarben (Kunststoffdispersionen): Meistverwendeten Wandfarbe (7)

Für historische, denkmalgeschützte Bauten sind moderne Kunstharz- und Kunststoffdispersionen nicht geeignet, weil sie viel zu jung sind: Sie wurden erst im 20. Jahrhundert erfunden bzw. entwickelt. Stattdessen werden hier traditionelle Farben wie Kalk-, Lehm- oder Silikatfarben verwendet, die den Vorschriften des Denkmalschutzes entsprechen.

Wenn Sie eine allergikerfreundliche, ökologische und/oder gesundheitlich unbedenkliche Dispersionsfarbe suchen, lesen Sie sich das Sicherheitsdatenblatt genau durch und lassen Sie sich alle Inhaltsstoffe, die Sie nicht kennen oder nicht zuordnen können, von einer herstellerunabhängigen Fachkraft erklären.

Alternativen zur Standard-Kunststoffdispersionsfarbe

Dispersions-Silikatfarben:

Eine Dispersionssilikatfarbe darf maximal fünf Prozent organische Kunststoffdispersion enthalten. Diese Farben sind zwar teurer, dafür aber durch das anorganische und alkalische Bindemittel resistenter gegenüber Schimmel, Algen und Verschmutzung. Der Zusatz eines mineralischen Stoffs bzw. Bindemittels kann Kunststofffdispersionen generell stabiler machen, so dass es möglich ist, auf Biozide oder Konservierungsmittel zu verzichten. Neben Silikatdispersionen sind auch Kalkfarben oder Zementfarben mit Dispersionsanteil erhältlich. Sie sind allerdings nicht mit den reinen Mineralfarben zu verwechseln.

Natur-Dispersionsfarben:

Anders als erdölbasierte, chemisch-synthetisch hergestellte Kunststoffdispersionen enthalten Naturdispersionen pflanzliche, chemisch unveränderte Harze und Öle, z. B. Leinöl. Aus Umweltgesichtspunkten liegen sie damit vorn, denn der Herstellungsprozess ist deutlich weniger belastend für Umwelt und Klima. Allerdings enthalten auch viele Naturdispersionsfarben schädliche Konservierungsstoffe und/oder Biozide. Und umgekehrt finden Sie im Handel auch viele Kunstharz-Dispersionsfarben, die außer Wasser keine Lösungsmittel und auch keine Konservierungsstoffe enthalten. Der Name allein sagt also kaum etwas aus; nur der genaue Blick ins Datenblatt bringt Klarheit.

Kasein- bzw. Kalk-Kasein-Farben:

Kalkkaseinfarben lassen sich relativ einfach selbst herstellen. Sie sind ähnlich angenehm zu verarbeiten wie Kunststoffdispersionen, weil sie auch ein organisches, cremiges Bindemittel (Emulsion) enthalten, und ergeben ökologische und gesundheitlich unbedenkliche Anstriche.

Latexfarben

Moderne Latexfarben enthalten in aller Regel keinen Gummibaumsaft mehr. Stattdessen dient meist Polyvinylacetat (PVAC, PVA) als Bindemittel, so dass es sich auch hierbei um eine Kunststoffdispersionsfarbe handelt. PVAC ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht toxisch, und die Farben sind sehr strapazierfähig und leicht zu verarbeiten.

Vergleich: Dispersionsfarbe, Latexfarbe, MineralfarbeDispersionsfarbe, Latexfarbe, Mineralfarbe: Welche Farbe ist für welchen Raum geeignet? Die Auswahl an Innenfarben ist so riesig, dass viele sich… weiterlesen

Artikel Empfehlungen zum weiterlesen

  • Farbwahl - Welche Farbe für welchen Raum
  • Farbe und Anstrich
  • Ökologische Innenputze und Naturfarben
  • Farbtipps für kleine Räume

bis zu 30% sparen

Günstige Angebote
Maler, Lackierer, Verputzer

Unverbindlich

Qualifizierte Anbieter

Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach

Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Verwandte Artikel

  • Malervlies kleben und tapezieren
  • Renoviervlies – Malervlies
  • Kunstharzlacke im Überblick
  • Zementputz

Handwerker Preisvergleich

FAQs

Was ist eine Kunststoff Dispersionsfarbe? ›

Kunststoffdispersionsfarben oder Kunstharzdispersionsfarben werden umgangssprachlich auch einfach als Dispersionsfarben bezeichnet. Diese Gruppe der Wandanstriche besteht aus einer Dispersion aus Kunstharz und Wasser, sie sind also wasserlöslich.

Welche Farben sind Dispersionsfarben? ›

Dispersionsfarbe ist ein Gemisch aus Füllstoffen, Bindemitteln und Farbpigmenten und die am häufigsten verwendete Innenfarbe. Die besonders robuste Latexfarbe zählt als Unterkategorie zur Dispersionsfarbe.

Was ist der Unterschied zwischen Dispersionsfarbe und Wandfarbe? ›

Dispersionsfarbe – die universelle Wandfarbe

Eine Dispersion eignet sich für alle Räume und kann für alle Untergründe benutzt werden. Es handelt sich dabei um eine „handelsübliche“ Wandfarbe bestehend aus Farbpigmenten, Wasser und einem Bindemittel. Diese werden in der Regel als Dispersionen bezeichnet.

Für was nimmt man Dispersionsfarbe? ›

Die Dispersionsfarbe lässt sich für den Innenbereich verwenden. Dispersionsfarbe ist besonders schnelltrocknend und eignet sich daher besonders für Räume, die schnell wieder bezogen werden müssen. Hierzu zählen z.B. Wohn- und Schlafräume, Büros, Krankenzimmer, Kurheime, etc.

Ist Alpina Weiss eine Dispersionsfarbe? ›

Verarbeitungseigenschaft: Neuartige Innenfarbe auf Dispersionsbasis, mit der man bei sachgerechter Verarbeitung bis zu 100 % spritzfrei streichen kann. Alpinaweiß Das Original verzichtet auf den Einsatz von Konservierungsmitteln.

Wie giftig ist Dispersionsfarbe? ›

In Innenräumen kommen meist Dispersionsfarben zum Einsatz. Diese enthalten jedoch Konservierungsstoffe und Lösungsmittel, die nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Menschen schaden können. Manche Bestandteile giftiger Wandfarben stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.

Welche Dispersionsfarbe ist die beste? ›

Der aktuelle Testsieger unter den Dispersionsfarben kommt von Alpina. „Das Original“ konnte Öko-Test mit einer hohen Deckkraft, Nassabriebfestigkeit sowie einem fairen Preis überzeugen. Auch der Verzicht auf bedenkliche Inhaltsstoffe gefällt.

Was ist die am häufigsten verwendete Farbe? ›

Statistisch gesehen ist Blau die am weitesten verbreitete Farbe, bei ihr handelt es sich um die ‚Lieblingsfarbe' des Großteils der Erdbevölkerung. Das erklärt, warum sie die am häufigsten verwendete Farbe beim Design von Firmenzeichen ist. Blau erweckt Gelassenheit und Zuversicht sowie Geborgenheit.

Warum keine Dispersionsfarbe? ›

Aufgrund ihrer mineralischen Basis führt ein Anstrich mit Silikatfarben zu einem eher rauen Untergrund, während mit Dispersionsfarbe gestrichene Wände wesentlich glatter sind. Die Waschbeständigkeit beider Anstriche ist übrigens deutlich eingeschränkt.

Sind alle Wandfarben Dispersionsfarbe? ›

Neben Dispersionsfarbe gibt es noch andere Wandfarben. Die geläufigsten sind Latexfarben und Mineralfarben. Zur letzteren Farbart zählen Kalkfarben, Zementfarben sowie Silikatfarben. Latexfarben bestehen wie Dispersionsfarben aus Kunstharz, haben aber eine stabilere Oberfläche und sind somit auch strapazierfähiger.

Was versteht man unter Dispersionsfarbe? ›

Als Dispersionsfarben oder -anstriche bezeichnet man zähflüssige Anstriche die aus einer chemischen Dispersion (meistens einer Emulsion) aus Binde- und Lösungsmitteln, Farbmitteln (meistens Pigmenten) und Zusatzstoffen bestehen.

Ist polarweiß eine Dispersionsfarbe? ›

Frei von Weichmachern und Lösemitteln

Die neue Rezeptur enthält keine Lösemittel, Weichmacher oder Konservierungsstoffe und ist zudem geruchsarm. Somit ist die Dispersionsfarbe besonders für Allergiker geeignet. Außerdem ist der Farbeimer zu 100 % aus recyceltem Kunststoff hergestellt und schont so die Umwelt.

Wie erkenne ich eine Dispersionsfarbe? ›

Farbarten erkennen
  1. Wird Dispersionsfarbe leicht mit Wasser besprüht, zieht das Wasser etwas ein.
  2. Dispersionsfarbe lässt sich leicht ritzen oder abschaben. Silikatfarbe ist dagegen sehr widerstandsfähig.
  3. Nitroverdünnung löst Dispersionsfarbe, Silikatfarben kann sie kaum etwas anhaben.
Oct 1, 2021

Ist Latexfarbe eine Dispersionsfarbe? ›

Eine moderne Latexfarbe ist heutzutage eine Dispersionsfarbe, die dank der vielseitigen Dispersionsbindemittel die typischen Eigenschaften der Farben mit Kautschuk besitzt.

Ist Dispersionsfarbe wasserdicht? ›

Dispersionsfarbe: Wasserdicht und kunterbunt – Optimal für Innen.

Was ist besser polarweiß oder Alpinaweiß? ›

Schöner Wohnen Polarweiss ist nicht nur genauso gut wie die drei rezepturgleichen Wandfarben, sondern auch deutlich günstiger. Im Schnitt sparen Sie 30 Prozent bei gleicher Deckkraft. Noch etwas besser deckt Alpina Alpinaweiß ("Unsere Beste"), gibt dafür aber auch etwas mehr Schadstoffe an die Raumluft ab.

Was ist der Unterschied zwischen Alpina und Alpinaweiß? ›

Die Produkte „Alpinaweiß“ und „Alpina DIN-EN Innenfarbe“ unterscheiden sich in Ihren Eigenschaften. Sie haben z.B. unterschiedliche Deckkraftklassen und Nassabriebbeständigkeiten, einen unterschiedlichen Weißton und weiteres.

Was ist Kunststoff Farbe? ›

Kunststoffarbe ist eine spezielle Farbe zum Einfärben von Möbeln oder anderen Flächen aus Kunststoff. Mit dem EPODEX ACRYLIC PROTECT erhalten Sie bei uns die perfekte Farbe für Ihr Vorhaben.

Was ist der Unterschied zwischen Acryl und Dispersionsfarbe? ›

der Unterschied ist, dass Dispersionsfarbe nach dem "Lösemittel", Acrylfarbe nach dem Bindemittel bezeichnet ist. Eine Acrylfarbe kann also auch eine Dispersionsfarbe sein und umgekehrt (muss aber nicht).

Was ist besser Dispersionsfarbe oder Silikatfarbe? ›

Aufgrund ihrer mineralischen Basis führt ein Anstrich mit Silikatfarben zu einem eher rauen Untergrund, während mit Dispersionsfarbe gestrichene Wände wesentlich glatter sind. Die Waschbeständigkeit beider Anstriche ist übrigens deutlich eingeschränkt.

Welche Farbe eignet sich für Kunststoff? ›

Um Kunststoff zu lackieren, können Sie einen 2K-Lack (Zweikomponentenlack), wasserlöslichen Acryllack oder Alkydharz-/Kunstharzlack verwenden, den der Hersteller auch für diese Kunststoffart vorsieht.

Top Articles
Latest Posts
Article information

Author: Dean Jakubowski Ret

Last Updated: 02/02/2023

Views: 6228

Rating: 5 / 5 (50 voted)

Reviews: 89% of readers found this page helpful

Author information

Name: Dean Jakubowski Ret

Birthday: 1996-05-10

Address: Apt. 425 4346 Santiago Islands, Shariside, AK 38830-1874

Phone: +96313309894162

Job: Legacy Sales Designer

Hobby: Baseball, Wood carving, Candle making, Jigsaw puzzles, Lacemaking, Parkour, Drawing

Introduction: My name is Dean Jakubowski Ret, I am a enthusiastic, friendly, homely, handsome, zealous, brainy, elegant person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.